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Großes Altargemälde

Das Herzstück des Hochaltars ist das große Altarbild von Leonhard Werder, der für die Grafen von Hohenems tätig war. Es ist ein sog. Allerheiligenbild, das oben die göttliche Dreifaltigkeit darstellt und drum herum die große Schar der Heiligen. Rechts auf einer eigenen Wolke erscheint der kniende Bischof Ulrich, der Kirchenpatron, mit seinem Symbol dem Fisch, der Bibel und dem Bischofsstab. In der Mitte unter der Gottesmutter sind die vier Kirchenväter dargestellt: in der Mitte mit der dreiteiligen Papstkrone Gregor der Große, mit der roten Mitra Augustinus, mit der weißen Ambrosius und mit nacktem Oberkörper der Eremit Hieronymus. Links von ihnen sieht man drei heilige Frauen: Barbara hinten mit dem weißen Kelch, vorne mit Pfeil und Palmwedel vermutlich Ursula und hinter ihr mit dem Schwert Katharina. Bei der unteren Schar heiliger Frauen gibt Cäcilia, die Patronin der Kirchenmusik, an der Orgel den Takt an. Unten rechts sieht man die großen Ordensgründer: vorne Dominikus mit dem Rosenkranz, in der braunen Kutte Franz von Assisi, rechts hinten in Schwarz Abt Benedikt von Nursia. Auffallend für die Zeit der Gegenreformation ist, dass Ignatius von Loyola, der Gründer des Jesuitenordens fehlt. Eine absolute Besonderheit des Götzner Altarbildes ist, man könnte fast sagen die „Familienszene“ oben. In der Mitte steht Christus mit einem Bündel von Pfeilen in der Hand, die er werfen will. Sein Vater scheint zu rufen: „Wirf!“ Seine Mutter aber ruft: „Halt ein!“ Hoffen wir, dass diese Balance noch lange hält!



€ 2.500

Diese Patenschaft wurde schon übernommen.




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