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Mondsichelmadonna

In der Offenbarung des Johannes wird eine Frau beschrieben, die mit der Sonne bekleidet ist, den Mond unter ihren Füßen und zwölf Sterne auf ihrem Haupt (Offb 12,1). Diese Beschreibung wurde gerade in der Barockzeit oft zum Vorbild für Mariendarstellungen, wobei hier die Sterne durch die Krone ersetzt wurden. Unter ihren Füßen, in Götzis von unten schwer einsehbar, ist auch noch die Schlange, die sie zertritt als Symbol des Teufels. In prächtiger Gewandung sehen wir Maria, die Mutter Gottes, als Himmelskönigin mit Krone und Zepter von den Strahlen der Sonne umgeben. Unter ihrem Fuß sieht man die silberne Mondsichel. Auf ihrem linken Arm trägt sie das Jesuskind, das die Weltkugel im Arm hält. Im unteren Teil knien die Heiligen Katharina von Siena und Dominikus, oben wird sie von zwei Engeln flankiert. Es ist ein wunderbares und selbstbewusstes Beispiel einer barocken Mariendarstellung. Die Madonna ist um das Jahr 1700 datiert, während die beiden Assistenzfiguren unten etwas älter sein dürften und aus der Werkstatt des Erasmus Kern stammen.



€ 2.500

Diese Patenschaft wurde schon übernommen.




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