DER HAUPTALTAR







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Hochaltar Aufbau
€ 2.000
Der Hochaltar trägt das Datum 1657. Fast hundert Jahre zuvor schon beschloss das Konzil von Trient die Anbringung von Hochaltären mit Tabernakel. Die kirchlichen Dinge brauchten etwas Zeit bis zu ihrer Umsetzung; in Götzis immerhin hundert Jahre. Der Aufbau des Hochaltars ist ein schönes Beispiel für frühbarocke Altararchitektur. Die Säulen sind noch gerade (vgl. Seitenaltar), nur Weinreben ranken sich darum. Die beiden Bildfelder sind rechteckig gerahmt, was noch an die Renaissance erinnert. Der gebrochene Giebelbogen oben ist wieder typisch barock.

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Tabernakel
€ 1.250
Zum barocken Hochaltar gehörten die sog. Altar-Mensa, auf der der Priester den Gottesdienst feierte, und der dahinter stehende Tabernakel, in dem die gewandelten Hostien aufbewahrt wurden. Beide waren sie Herzstück der alten Liturgie und sind in der Alten Kirche im Gegensatz zum farbigen Oberteil sehr schlicht gehalten in den wunderschönen Farben blau und gold. Sie sind im 19. Jahrhundert neu ergänzt worden und deshalb von eher klassizistischen Formen bestimmt. In der Vorderfront der Altar-Mensa befindet sich ein sehr schönes Relief mit der Opferung des Isaak.

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Altar Mensa
€ 1.250
Zum barocken Hochaltar gehörten die sog. Altar-Mensa, auf der der Priester den Gottesdienst feierte, und der dahinter stehende Tabernakel, in dem die gewandelten Hostien aufbewahrt wurden. Beide waren sie Herzstück der alten Liturgie und sind in der Alten Kirche im Gegensatz zum farbigen Oberteil sehr schlicht gehalten in den wunderschönen Farben blau und gold. Sie sind im 19. Jahrhundert neu ergänzt worden und deshalb von eher klassizistischen Formen bestimmt. In der Vorderfront der Altar-Mensa befindet sich ein sehr schönes Relief mit der Opferung des Isaak.

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Großes Altargemälde
€ 2.500
Das Herzstück des Hochaltars ist das große Altarbild von Leonhard Werder, der für die Grafen von Hohenems tätig war. Es ist ein sog. Allerheiligenbild, das oben die göttliche Dreifaltigkeit darstellt und drum herum die große Schar der Heiligen. Rechts auf einer eigenen Wolke erscheint der kniende Bischof Ulrich, der Kirchenpatron, mit seinem Symbol dem Fisch, der Bibel und dem Bischofsstab. In der Mitte unter der Gottesmutter sind die vier Kirchenväter dargestellt: in der Mitte mit der dreiteiligen Papstkrone Gregor der Große, mit der roten Mitra Augustinus, mit der weißen Ambrosius und mit nacktem Oberkörper der Eremit Hieronymus. Links von ihnen sieht man drei heilige Frauen: Barbara hinten mit dem weißen Kelch, vorne mit Pfeil und Palmwedel vermutlich Ursula und hinter ihr mit dem Schwert Katharina. Bei der unteren Schar heiliger Frauen gibt Cäcilia, die Patronin der Kirchenmusik, an der Orgel den Takt an. Unten rechts sieht man die großen Ordensgründer: vorne Dominikus mit dem Rosenkranz, in der braunen Kutte Franz von Assisi, rechts hinten in Schwarz Abt Benedikt von Nursia. Auffallend für die Zeit der Gegenreformation ist, dass Ignatius von Loyola, der Gründer des Jesuitenordens fehlt. Eine absolute Besonderheit des Götzner Altarbildes ist, man könnte fast sagen die „Familienszene“ oben. In der Mitte steht Christus mit einem Bündel von Pfeilen in der Hand, die er werfen will. Sein Vater scheint zu rufen: „Wirf!“ Seine Mutter aber ruft: „Halt ein!“ Hoffen wir, dass diese Balance noch lange hält!

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Erzengel Michael mit der Seelenwaage (Kleines Altargemälde oben)
€ 1.000
Der Erzengel Michael gilt als Anführer der himmlischen Heerscharen. Beim Jüngsten Gericht, zu dem Engel mit ihren Posaunen blasen, hat er die Aufgabe, mit der sog. Seelenwaage, die er in der Hand hält, die guten und schlechten Taten der einzelnen wieder auferstandenen Seelen abzuwägen. In der rechten Hand hält er sein Flammenschwert.

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Marienemblem Hochaltar
€ 500
Den Abschluss des Hochaltars bildet das schöne Marienemblem. Es wird von zwei silbernen Wolken umrahmt und oben wacht ein goldener Engel.

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Figur hl. Ulrich groß
€ 1.700
Die linke Seitenfigur am Hochaltar stellt unseren Kirchenpatron dar, den hl. Ulrich von Augsburg. Mitra und Krummstab weisen ihn als Bischof aus und in der Hand hält er sein Symbol, den Fisch. Er und sein Bischofskollege Konrad von Konstanz waren befreundet. An einem Donnerstagabend hatten sie gegessen und waren bis zum Morgengrauen vertieft in ihre Gespräche, sodass vom Vortag noch ein Gänsebein auf dem Teller lag. Ein Spion des verfeindeten Herzogs schnappte sich das Gänsebein und wollte es dem Herzog bringen als Beweis dafür, dass die beiden Bischöfe am Freitag Fleisch essen. Doch als er das Bein vor dem Herzog wieder auspacken wollte, lag ein Fisch darin und so wurde der Fisch zum Symbol des hl. Ulrich.

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Figur hl. Katharina von Alexandrien groß
€ 1.700
Katharina von Alexandrien ist eine der beliebtesten und bedeutendsten frühchristlichen Märtyrerinnen, um die sich viele Legenden ranken. Sie war hübsch, sehr gebildet, äußerst mutig und bekehrte im Disput die fünfzig gebildetsten Männer des römischen Reiches zum Christentum, worauf der Kaiser sie martern und am Ende köpfen ließ. Sie trägt die Märtyrerkrone und das Schwert, mit dem sie wegen ihres Glaubens getötet wurde. Vermutlich ist sie die zweite Pfarrpatronin von Götzis neben dem hl. Ulrich.

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Figur Apostel Jakobus
€ 1.100
Die kleinere Figur oben links am Hochaltar dürfte der hl. Jakobus sein, der das Evangelium in der Hand hält und in der Rechten den Pilgerstab. Er ist einer der bekanntesten Heiligen weltweit.

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Figur hl. Barbara
€ 1.100
Oben rechts am Hochaltar steht die hl. Barbara, die wie Katharina zu den vierzehn Nothelfern gehört. Sie hat einen Kelch in der Hand und wurde oft angerufen um eine gute Sterbestunde. Der Kelch steht für die Sakramente, die man in der Sterbestunde noch empfangen kann. Auch sie trägt die Krone der Märtyrerin.


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