MÖGLICHE PATENSCHAFTEN



Patenschaft anfragen



Chorbogenwand „Patriarch und Nonne“
€ 1.000
Gruppe Heiliger im Himmel mit einer Nonne im Ordens-Habit



Patenschaft anfragen



Chorbogenwand „Das Laster des Zorns“
€ 1.000
Ein tierischer Teufel führt in einem Schubkarren zwei Personen in die Hölle wegen des Lasters des Zorns. Die vordere Figur mit dem Haarkranz (Tonsur) ist ein Priester oder Mönch.



Patenschaft anfragen



Chorbogenwand „Auf zum Gericht“
€ 1.000
Wiederauferstandene, die zum Jüngsten Gericht gehen von einem Engel angewiesen.



Patenschaft anfragen



Chorbogenwand „Der Neidige“
€ 1.000
Nackter, der sich dem Laster des Neids hingab, und auf den ein gefräßiger Raubfisch wartet.



Patenschaft anfragen



Nördliches Langhaus Bereich D
€ 1.500
Christus vor Kaiphas



Patenschaft anfragen



Nördliches Langhaus Bereich E
€ 1.500
Geißelung und Dornenkrönung



Patenschaft anfragen



Nördliches Langhaus Bereich F
€ 1.500
Kreuztragung



Patenschaft anfragen



Südliches Langhaus Bereich B2
€ 1.750
Das geheimnisvolle Bild



Patenschaft anfragen



Südliches Langhaus Bereich C
€ 1.750
Unter dem großen Fresko in der Alten Kirche ist die ganze Sippe des „ehrwürdigen und fürnehmen“ Thomas Walser dargestellt, dem Stifter des Bildes. Vor allem bei den Frauen haben viele ein kleines Kreuz über dem Kopf als Zeichen dafür, dass sie nicht mehr am Leben sind. Vermutlich haben die meisten dieser Frauen eine Geburt nicht überlebt. Damals war eine Geburt noch eine riskante Sache. Sie lebten im Bewusstsein der Vergänglichkeit, aber auch im tiefen Glauben, dass mit dem Tod nicht alles aus ist.



Patenschaft anfragen



Seiteneingang Bereich A
€ 1.500
Drei Soldaten Kreuzigungsszene? Auferstehung am Grab? Die knienden Stifter des Bildes



Patenschaft anfragen



Nordwand Ostseite Bereich F
€ 500



Patenschaft anfragen



Bartholomäus
€ 1.000
Bartholomäus, im Johannesevangelium wird er Nathanael genannt, stammte aus Galiläa und war einer der ersten Jünger Jesu. Sein Attribut ist das Messer, mit dem man ihm bei seinem Martyrium die Haut abgezogen habe.



Patenschaft anfragen



Kirchenvater Hieronymus
€ 2.250
Der hl. Hieronymus ist typisch als Büßer dargestellt vor Kreuz und Totenkopf. Seine Attribute Löwe und Kardinalshut sind ebenfalls mit dabei.



Patenschaft anfragen



Kirchenvater Gregor der Große
€ 2.250
Der hl. Gregor war Papst und ist auch als solcher dargestellt mit Tiara und Papstkreuz (drei Querbalken). Er gilt als der Verfasser des Gregorianischen Chorals und hat deshalb Buch und Schreibfeder in den Händen. Der Hl. Geist links oben deutet die göttliche Inspiration des Gregorianischen Chorals an.



Patenschaft anfragen



Kirchenvater Augustinus
€ 2.250
Der hl. Augustinus ist dargestellt als Bischof (von Hippo) mit Mitra und Bischofsstab. Unverkennbar ist er durch sein Symbol, dem flammenden Herz, das für seine feurige Gottesliebe steht.



Patenschaft anfragen



Antonius der Große (der Einsiedler)
€ 2.250
Der hl. Antonius von Ägypten ist dargestellt in einer groben Kutte, mit langem Bart und einem Buch in der Hand. Das Buch (oder Notenheft) ist für den Einsiedler eher ungewöhnlich. Den Patron für Schweine und Kleinvieh soll lange Zeit in der ägyptischen Wüste ein Schwein begleitet haben, weshalb er im bairischen Sprachraum auch als „Sautoni“ bezeichnet wird.



Patenschaft anfragen



Baustein
€ 100
Der Schlussstein in der Apsis zeigt den Hl. Ulrich


Patenschaft anfragen



Hochaltar Aufbau
€ 2.000
Der Hochaltar trägt das Datum 1657. Fast hundert Jahre zuvor schon beschloss das Konzil von Trient die Anbringung von Hochaltären mit Tabernakel. Die kirchlichen Dinge brauchten etwas Zeit bis zu ihrer Umsetzung; in Götzis immerhin hundert Jahre. Der Aufbau des Hochaltars ist ein schönes Beispiel für frühbarocke Altararchitektur. Die Säulen sind noch gerade (vgl. Seitenaltar), nur Weinreben ranken sich darum. Die beiden Bildfelder sind rechteckig gerahmt, was noch an die Renaissance erinnert. Der gebrochene Giebelbogen oben ist wieder typisch barock.


Patenschaft anfragen



Altar Mensa
€ 1.250
Zum barocken Hochaltar gehörten die sog. Altar-Mensa, auf der der Priester den Gottesdienst feierte, und der dahinter stehende Tabernakel, in dem die gewandelten Hostien aufbewahrt wurden. Beide waren sie Herzstück der alten Liturgie und sind in der Alten Kirche im Gegensatz zum farbigen Oberteil sehr schlicht gehalten in den wunderschönen Farben blau und gold. Sie sind im 19. Jahrhundert neu ergänzt worden und deshalb von eher klassizistischen Formen bestimmt. In der Vorderfront der Altar-Mensa befindet sich ein sehr schönes Relief mit der Opferung des Isaak.


Patenschaft anfragen



Figur hl. Dominikus
€ 1.100
Der hl. Dominikus war der Gründer des Predigerordens der Dominikaner. Die Legende erzählt, dass ihm die Mutter Gottes erschienen sei und ihm den Rosenkranz als Waffe gegen den Unglauben geschenkt habe. Deshalb wird er oft, meist zusammen mit Katharina, neben der Gottesmutter dargestellt. Der Dominikanerorden hat sich sehr um die Verbreitung des Rosenkranzgebets bemüht. Diese Figurengruppe, Dominikus stammt aus der Werkstatt des Erasmus Kern (17. Jahrhundert), wurde erst nachträglich zusammengestellt, harmoniert aber sehr gut zusammen.


Patenschaft anfragen



Seitenaltar Aufbau
€ 2.000
Der linke Seitenaltar stand ursprünglich auf der rechten Seite, während hier auf der sog. Frauenseite einmal die Mondsichelmadonna angebracht war. Ursprünglich war der Altar dem hl. Loy (Eligius) geweiht. Es ist ein schöner, hochbarocker Altaraufbau vermutlich aus dem späten 17. Jahrhundert. Hier gibt es im Gegensatz zum Hochaltar nicht mehr viele gerade Linien, alles ist gedreht und geschwungen. Vor je zwei geraden Säulen stehen links und rechts zwei wuchtige, gedrehte Säulen, die dem Altar eine Art Drehung nach oben geben. Das ursprüngliche Altarbild des hl. Loy hatte diesen Zug nach oben fortgeführt, während mit der späteren Herz-Jesu-Figur mehr Statik in den Altar kam. Auch die Kartusche im oberen Teil mit dem Sebastians-Bild ist sehr geschwungen und letztlich führt die Bewegung hinauf zum Auge Gottes, einem Symbol für die göttliche Dreifaltigkeit. Das Schwarz der Säulen gibt dem Altaraufbau eine zusätzliche Eleganz.


Patenschaft anfragen



Figur Apostel Paulus
€ 1.100
Paulus, dessen Briefe einen wesentlichen Teil des Neuen Testaments ausmachen, wird oft mit einem Schwert dargestellt, da er auch vom „Schwert des Geistes“ spricht. Ganz gesichert ist diese Zuordnung allerdings nicht, da Paulus meist auch mit einem Buch gezeigt wird. Außer dem Schwert hat aber diese Heiligenfigur keine weiteren Attribute. So könnte es auch ein frühchristlicher Märtyrer sein, der mit dem Schwert getötet wurde.


Patenschaft anfragen



Doppeladler Schlussstein
€ 300
Der zweite Schlussstein zeigt einen Doppeladler. Der Doppeladler ist im Grunde ein uraltes Symbol. Auf den beiden Adlerköpfen der Alten Kirche ist aber noch etwas Gold zu sehen, was doch auf zwei Kronen hinweist. Möglicherweise wurde an die-sem Schlussstein erst viel später der Doppeladler des österreichischen Kaiserreichs angebracht. Für eine jüngere Zeit sprechen auch die noch gut erhaltenen Farbreste.


Patenschaft anfragen



Wilde Fratze Kreuzrippenabschluss
€ 100
Von links der erste Kreuzrippenabschluss stellt eine wilde Fratze dar, für uns heute äußerst ungewöhnlich. Im Mittelalter spielte da vermutlich ein wenig Aberglaube mit. Durch so schreckliche Fratzen versuchte man böse Geister vom Gewölbe abzuhalten.


Patenschaft anfragen



Cherubskopf Kreuzrippenabschluss
€ 100
In der christlichen Tradition sind die Cherubim sechsflügelige Engel, die im Himmel um den Thron Gottes stehen. Diese Konsole links hinter dem Hauptaltar zeigt vermutlich einen solchen Cherub mit den Flügeln um sein Gesicht. Er wäre dann das Gegenstück zur wilden Fratze und bildet eine Quelle der guten Geister.


Patenschaft anfragen



Blattwerk 1540 Kreuzrippenabschluss
€ 100
Dieser Schlussstein rechts hinter dem Hauptaltar zeigt Akanthusblätter, die als Ornament in Kapitellen und Konsolen sehr beliebt waren. Dieser Schlussstein weist aber noch eine zusätzliche Besonderheit auf, nämlich die Jahreszahl 1540. Es ist durchaus möglich, dass um diese Zeit die Schlusssteine, die teilweise ein anderes Material aufweisen, erneuert wurden.


Patenschaft anfragen



Fratze Kreuzrippenabschluss
€ 100
Auf der rechten Seite wiederholt sich das Thema der Fratze, die vermutlich böse Geister abschrecken soll. Oben schaut das Gesicht sehr menschlich aus, während die offenen Zahnreihen unten eher an ein wildes Tier erinnern, eine typische Groteske, die aus dem ursprünglichen Bau des Spätmittelalters stammen dürfte. Die Spinnweben sehnen sich nach Restaurierung ;-)


Patenschaft anfragen



Bärtiger Mann Kreuzrippenabschluss
€ 100
Dieser bärtige Mann bleibt wohl ein Geheimnis (ein alter Prophet?), weil er kaum zu identifizieren ist. Jedenfalls schaut er sehr freundlich und wohlwollend drein!


Zurück
Übersicht der Patenschaften